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Monthly Archives: Juli 2019

DasBundesteilhabegesetz (BTHG) macht detailliertes Vertragsmanagement durch Trennung von Wohn- und Betreuungsverträgen nötig

Getrennte Wohn- und Betreuungsverträge nach Bundesteilhabegesetz (BTHG) machen detailliertes Vertragsmanagement für Leistungserbringer wie Lebens- und Behindertenhilfen nötig

Zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung müssen laut Bundesteilhabegesetz (BTHG) ab 2020 getrennte Wohn- und Betreuungsverträge mit Leistungserbringern vereinbart werden. Dies erfordert im selben Atemzug ein detaillierteres Vertragsmanagement bei Lebens- und Behindertenhilfen. Warum und wie Sie dieses am besten aufsetzen, erfahren Sie hier.

Das Bundesteilhabegesetz (BHTG) hat es sich zur Aufgabe gemacht die Inklusion in und damit auch die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft zu fördern. Teilhabe heißt dabei sowohl mehr Vielfalt, um Leistungen nach individuellen Bedürfnissen der Leistungsberechtigten zu erbringen als auch mehr Entscheidungsfreiheit diese in Anspruch zu nehmen. Doch gerade beim Thema Mietverträge wird klar, dass dies ab 2020 ein detaillierteres Vertragsmanagement auf Seiten der Leistungserbringer wie Lebens- und Behindertenhilfen erfordern wird. Denn was Menschen mit Behinderung an Unterstützungsleistung benötigen, hängt nicht länger vom Ort ab und der Leistungserbringer wird ab da an auch Vermieter oder sogar Verkäufer von Lebensmitteln sein. Damit dieser Zusatzaufwand auch entsprechend bei dem Leistungsträger abgerechnet werden kann, müssen Leistungserbringer ihn auch detailliert anhand der geschlossenen Verträge nachweisen.

Flexibles und genaues Vertragsmanagement für Leistungserbringer notwendig durch separate Wohn- und Betreuungsverträge für eine selbstbestimmtere Lebensführung nach Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Im Zuge des Bundesteilhabegesetztes (BTHG) wurde auch das Eingliederungsrecht reformiert. Dessen Leistungen werden jetzt nicht mehr durch das SGB XII, dem Recht der Sozialhilfe,  geregelt sondern als „Besondere Leistungen zur selbstbestimmten Lebensführung für Menschen mit Behinderungen“ in das SGB IX aufgenommen. Auch für Menschen, die in Einrichtungen von Trägern der Eingliederungshilfe leben, gilt daher eine zukünftige Trennung von Wohn- und Betreuungsverträgen. Das heißt konkret sie schließen mit dem Leistungserbringer zukünftig 2 Verträge ab: einen Mietvertrag und einen Vertrag über die Eingliederungsleistungen, die in Anspruch genommen werden. Dies erfordert natürlich auf Seiten der Leistungserbringer, gerade im stationären Bereich, ein viel detaillierteres Vertragsmanagement von Mietverträgen pro Bewohner als es vorher der Fall war.

Um bei der Abrechnung mit den Leistungsträgern die Kalkulation der Gesamtkosten zur Wohnraumüberlassung so genau wie möglich nachzuweisen und idealerweise erstattet zu bekommen, ist nicht nur eine genaue Auflistung der Vertragsdetails wie z.B. Nettokaltmiete, Wohnraumgröße, Heizkosten oder Möbelierung wichtig, wie sie der Leistungsempfänger nutzt, sondern auch eine prozentuale Umlage der Gesamtkosten von Gemeinschaftsflächen und Fachflächen, die er in Anspruch genommen hat. Grundlage für die Leistungen zur Unterkunft und Heizung soll durch das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) geregelt werden. Der Leistungsempfänger erhält diese Leistungen zur Existenssicherung v.a. SGB XII 4. Kapitel vom SHB XII-Träger ausgezahlt, die er dann an den Leistungserbringer zahlt. Das macht nicht nur ein genaueres Vertragsmanagement von Mietverträgen für Lebens- und Behindertenhilfen nötig, sondern auch eine Kontrolle der Offenen Posten und konsequenterweise ein Forderungsmanagement.

Angemessene Wohnkosten nach Bundesteilhabegesetz (BTHG): Detailliertes Vertragsmanagement garantiert 25%-Zuschlag vom Leistungsträger bei Überschreitungen der Angemessenheitsgrenze

Erster Diskussionspunkt war bei diesem Thema zurecht die angemessenen Wohnkosten nach dem Bundesteilhabegesetz (BTHG). Denn wenn im Zuge der Umstellung ganzer EGH-Wohnheime auf private Wohnungsmietverhältnisse auch eine Berücksichtigung der Mietspiegel nicht ausbleibt, müssen demzufolge auch die Vergütungsstrukturen der Leistungsträger dieses aber genauso gut Mietausfälle oder Instandhaltungs- und Umbaukosten mitberücksichtigen. Einerseits werden also die angemessenen Wohnkosten einmal an der durchschnittlichen Warmmiete im Zuständigkeitsbereich des SHB XII-Träger festgemacht und andererseits aber ein großzügiger Puffer eingebaut, sollte dieser Betrag durch bestimmte Kosten überschritten werden. Eine Überschreitung der angemessenen Miete bis maximal 25% wird ebenfalls noch übernommen – wenn diese Kosten mietvertraglich fixiert und gesondert nachgewiesen werden. Dies können Zuschläge für Möblierung, Wohn- und Wohnnebenkosten, die im Verhältnis zu vergleichbaren Wohnformen angemessen sind, Haushaltsstrom, Instandhaltung der Mieträume sowie der Ausstattung mit Haushaltsgroßgeräten und Gebühren für Telefon, Rundfunk, Fernsehen und Internet. Hier gibt es dazu einen guten Überblick.

Auch hier wird deutlich, dass vertragsgebundene Kosten im Zuge des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) durch Leistungserbringer durch ein detailiertes aber auch flexibles Vertragsmanagement nicht nur von Mietverträgen, sondern auch von anderen Verträgen, nachgewiesen werden müssen, um diese Kosten erstattet zu bekommen.

Am schnellsten nur in Excel: Flexibles Vertragsmanagement von Mietverträgen für Leistungserbringer wie Lebens- und Behindertenhilfen

Falls Leistungserbringern wie Lebens- und Behindertenhilfen noch kein geeignetes Tool für das Vertragsmanagement verwenden, dann sollte man im Hinblick auf die vom Bundesteilhabegesetz (BTHG) festgelegte, nahende Deadline 01.01.2020 sich schon jetzt Gedanken machen, wie nach der Trennung von Wohn- und Betreuungsverträgen die neuen Mietverträge mit den Leistungsempfängern in Zukunft verwaltet werden sollen.

Die erste Wahl wären da natürlich Boardmittel wie z.B. Excel, worin die neuen Mietverträge mit ihren Vertragsdetails schnell angelegt und die Struktur auch flexibel anzupassen ist – falls doch einmal mehr oder weniger Informationen im Vertragsmanagement benötigt werden. Ebenso können schnell und unkompliziert Auswertungen erstellt werden. Doch sobald vielleicht mehrere Einrichtungen ihre eigenen Excel-Listen mit Mietverträgen pflegen und dann aber eine gesammelte Auswertung der Daten stattfinden soll, geht das Chaos oft los. Dabei wird oft viel Zeit aufgewendet die verschiedenen Excel-Listen zu konsolidieren. Für ein jährliches oder halbjährliches Reporting mag das noch verkraftbar sein. Doch sobald ein kontinuierliches Reporting mit Datenaktualisierungen pro Quartal oder Monat stattfinden soll, wird der Aufwand unzumutbar.

Um dem Aufwand der Excel-Listen-Konsolidierung entgegenzuwirken, wird dann oft nur eine Excel-Liste von mehreren Einrichtungen verwendet und hin- und hergeschickt. Doch auch hier gibt es die Gefahr, dass eine Einrichtung eine andere Excel-Version benutzt und schon das gut durchdachte Layout des Vertragsmanagements dahin ist oder Berechnungsformeln unbedacht herausgelöscht werden. Ebenso muss bedacht werden, dass bei mehreren 100 Verträgen mit vielen Details viele Daten zusammenkommen und eine Excel-Liste keine sichere Datenhaltungsmethode darstellt.

Bundesteilhabegesetz (BTHG) steigert auch den Bedarf an Datenintegration – nicht nur für das Vertragsmanagement

Für alle, die die Flexibilität und die einfache Bedienung von Excel schätzen, aber ihre Vertragsdaten sicher und zentral gespeichert wissen wollen, um darauf aktuelle Auswertungen zu fahren, den möchten wir einmal unsere SX DataFactory Solution Vertragsverwaltung ans Herz legen. Neben einer Excel-nahen Oberfläche aber auch einem Webclient für das einfache dezentrale Verwalten von Mietverträgen, werden hier die Daten sicher in einem Data Warehouse gespeichert. Durch unsere Integrationskompetenz und mehr als über 100 Standardschnittstellen zu den gängisten ERP Systemen, ermöglichen wir es zudem mit dem SX Integrator die IST-Daten zu einzelnen Posten der Mietabrechnungen oder Offene Posten bei Mietausständen ebenfalls dort zu integrieren.

Sie können deshalb jederzeit umfassende Auswertungen mit Ist- und Plan-Daten entweder ebenfalls im Webclient mit Power Pivot-Tabellen oder in jedem anderen Auswertungstool erstellen. Aufgrund seiner flexiblen, leicht anpassbaren Struktur ist SX DataFactory für alle noch kommenden Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz gewappnet und kann auch individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Darüber hinaus wird auch das Thema Datenintegration im Kontext des vom Bundesteilhabegesetz (BTHG) geforderten Wirkungscontrolling immer essentieller.

Sie suchen im Zuge der durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) beschlossenen Trennung von Wohn- und Betreuungsverträgen eine flexible Lösung für das zukünftige Vertragsmanagement? Wir zeigen Ihnen die SX DataFactory Solution Vertragsmanagement gerne in einer Webdemo. Kontaktieren Sie uns dafür einfach!

Die neue Schnittstelle zu kVASy beschleunigt das Controlling der Energiewirtschaft

Das Controlling der Energiewirtschaft bekommt Reporting von Finanzdaten auf Knopfdruck: SX Integrator bietet neue Schnittstelle zu kVASy

Das Controlling der Energiewirtschaft nimmt an Fahrt auf. Denn die neue SX Integrator Schnittstelle zu kVASy, einer beliebten ERP Software Suite für die Energie- und Wasserwirtschaft, ermöglicht jetzt das Reporting von Finanzdaten täglich und sogar auf Knopfdruck.

Laut einer Studie von der psc Management Consulting unter Experten aus 75 Stadtwerken aus dem Jahr 2018 werden im Controlling der Energiewirtschaft hohe Defizite in Sachen effizient arbeitendes Finanzcontrolling und schlagkräftiges Berichtswesen sichtbar. Grund dafür sind einerseits die ungebrochene Vorliebe für Standard-Tabellenkalkulationssysteme wie Excel, und darauf programmierte Eigenentwicklungen. Diese selbst entwickelten Softwarelösungen sind aber mit Drittsystemen oft unzureichend integriert und werden größtenteils mit viel manuellem Zusatzaufwand betrieben. Ebenso seien die Systeme hochgradig individualisiert und komplex, sodass Anpassungen nur noch schwer durchzuführen sind.

Doch nicht nur das Controlling der Energiewirtschaft hat mit diesen Herausforderungen zu kämpfen. Auch deshalb hat sich der SX Integrator mit seinen Standardschnittstellen zu über 100 ERP-Systemen zum unverzichtbaren Helferlein für das Controlling jeglicher Branchen etabliert. Mit seiner neuen Schnittstelle zu kVASy ermöglicht er jetzt auch das effiziente Finanzdaten-Reporting auf Knopfdruck – ohne zeitaufwändige, manuelle Bearbeitung und Konsolidierung von Excel-Listen.

Standard-Schnittstellen zu kVAsy, Wilken Entire und SAP mit Finanz-Datenmodell und einheitlicher Datenbasis für schnelles Reporting im Controlling der Energiewirtschaft

Mit der neuen Schnittstelle zu kVASy erweitert Saxess Software das bisherige Portfolio von Standardschnittstellen vom SX Integrator zu ERP-Systemen der Energie- und Wasserwirtschaft. Zuvor wurden bereits Anbindungen von Wilken Entire sowie SAP umgesetzt. Mithilfe von ETL-Prozessen auf Basis von SQL werden Finanzdaten mithilfe von Lesezugriffen direkt und automatisiert aus der Datenbank exportiert, nach einem speziellen Finanz-Datenmodell neu strukturiert und in einem zentralen Data Warehouse abgelegt. Von dort können sie im SX Integrator Webclient oder von Business Intelligence Systemen wie Microsoft Power BI, Qlik sowie Tableau einfach ausgewertet werden. Auch die Weiterverarbeitung in Controlling-sowie Planungssystemen wie Corporate Planner, Prevero oder cubus outperform ist nahtlos möglich.

Folgende Finanzdaten stellt die kVASy-Schnittstelle des SX Integrators im Standard zur Verfügung:

  • Finanzbuchhaltung:
    • Stammdaten der Gesellschaften Nummer, Name, Geschäftsjahresbeginn)
    • Sachkontenstamm (Kontonummer, Kontoname, Kontotyp (Bilanz, GuV))
    • Buchungen (Gesellschaftsnummer, Kontonummer, Geschäftsjahr, Periode, Belegnummer, Buchungstext, Belegdatum, Buchungsdatum, Soll, Haben)
  • Kostenrechnung:
    • Stammdaten Kostenstellen und Kostenträger (Nummer, Bezeichnung)
    • Buchungen (Gesellschaftsnummer, Kostenstellen, Kostenträger, Geschäftsjahr, Periode, Belegnummer, Buchungstext, Belegdatum, Buchungsdatum, Betrag)
  • Offene Posten:
    • Debitoren- und Kreditorenstamm (Kontonummer, Kontoname)
    • Einzelbewegungen (Mandantennummer, Kontonummer, Geschäftsjahr, Periode, Rechnungsnummer, Buchungstext, Rechnungsdatum, Rechnungsfälligkeitsdatum, OP-Status (offen/ausgeglichen), Soll, Haben)

Ad-Hoc-Datenaktualisierung für die Fachabteilung im Controlling der Energiewirtschaft sowie stärkere Verzahnung von Vertriebs- und Finanzcontrolling mit der kVASy-Schnittstelle

Während die neue SX Integrator Schnittstelle zu kVASy nun auch ein monatliches oder sogar tägliches Reporting ohne großen manuellen Aufwand für das Controlling in der Energiewirtschaft ermöglicht, gibt der SX Integrator Webclient auch dem Fachanwender mehr Flexibilität und Freiheit. Denn mit ihm ist außerhalb des nächtlichen, automatisierten Datenaktualisierungsprozesses eine Ad-hoc-Datenübernahme unter Tage in einer übersichtlichen Bedienoberfläche in jedem gängigen Browser möglich. Das ist besonders hilfreich im Jahresabschluss- oder Reporting-Zeitraum, wo häufig untertägig noch gebucht wird. Komplettiert wird die Ad-hoc-Datenübernahme durch den Fachanwender im Controlling noch durch ein Live-Protokoll zum Prozess und durch dedizierte Auswahlmöglichkeiten des Jahres und der Gesellschaft für die Datenübernahme. Dies kann den Prozess erheblich beschleunigen.

Durch die zentrale Datenhaltung in einem Data Warehouse wäre zudem auch eine stärkere Verzahnung von Vertriebs- und Finanzcontrolling bei Energieversorgern denkbar – auch wenn die benötigten Daten in unterschiedlichen Modulen oder gar Systemen liegen. Durch die Standard-Schnittstellen des SX Integrator, der unabhängig von ERP-Systemen oder Herstellern einsetzbar ist, können nicht nur Finanzdaten sondern auch Vertriebs- oder Verbrauchsdaten automatisiert aus den Systemen extrahiert und in das Reporting mit einbezogen werden.

Sie sind ein Unternehmen in der Energie- oder Wasserwirtschaft und wollen Ihr Controlling beschleunigen? Das zeigen wir Ihnen gern in einer Webdemo – Kontaktieren Sie uns einfach!

Senior Consultant Business Intelligence (m/w) in Leipzig

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IFRS 16 Leases stellt Vertragsmanagement-Software auf die Probe

IFRS Leasing Bilanzierung im ausländischen Mutterkonzern: Deutsche Tochterunternehmen müssen trotz HBG Bilanzierung Leasingverbindlichkeiten konform zu IFRS 16 Leases reporten

Die IFRS Leasing Bilanzierung kümmert deutsche Unternehmen, die größtenteils nach HGB bilanzieren, bisher wenig und sie scheinen beim Thema IFRS 16 Leases fein raus zu sein. Doch sobald sie quartalsmäßig an einen ausländischen Mutterkonzern berichten müssen, der seine Leasingbilanzierung nach IFRS durchführt, kommt auch schnell die Frage nach einem IFRS 16 Reporting auf.

IFRS 16 Leases, der neue Bilanzierungsstandard, hat bisher nur Spuren in den global agierenden DAX-Konzernen hinterlassen. Doch auch für mittelständische Unternehmen mit HGB Bilanzierung kann das Thema relevant werden. Nämlich wenn sie Teil eines internationalen Konzerns sind, der die IFRS Leasing Bilanzierung ab Anfang dieses Jahres nach dem neuen Standard vornehmen muss. Denn dieser muss entweder die Leasingverbindlichkeiten der Unternehmenstöchter in der Bilanz direkt aufführen oder ist zumindest daran interessiert zu erfahren, wie hoch diese in etwa sind. Damit muss auch die deutsche Unternehmenstochter ein Reporting konform zu IFRS 16 Leases liefern.

Wenn auch nur zur Orientierung: Einfache Buchungssätze für die IFRS Leasing Bilanzierung des Mutterkonzerns –  Reporting nach IFRS 16 Leases einfach auch in Excel?

Nun könnte man meinen, da herrsche kein Druck für die deutschen Unternehmenstöchter. Diese sind ja nicht direkt an die IFRS Leasing Bilanzierung gebunden. Ebenso kann nach gängiger Meinung so ein IFRS 16 Leases Reporting auch mit Board-Mitteln, sprich mit Excel, abgebildet werden. Das klingt umso verlockender, wenn Leasingverträge und ihre Details bisher auch dort gepflegt wurden und nicht in einem ERP-System oder einer speziellen Vertragsmanagement-Lösung. Doch der Aufbau einer solchen Excel-Liste beansprucht nicht nur Zeit, sondern auch Know-How zu IFRS 16 – und zwar nicht nur theoretischer, sondern auch praktischer Natur. Der noch junge Bilanzierungsstandard IFRS 16 Leases lässt nämlich durchaus Interpretationsspielräume. Diese werden derzeit zusammen mit den Wirtschaftsprüfern noch ausgehandelt und langsam praktisch festgezeichnet. Somit ist Excel aufgrund seiner äußerst flexiblen Handhabung im Aufbau eines solchen Reportings keine schlechte Wahl. Vor allem, wenn sich viele Parameter der neuen Leasingbilanzierung noch ändern können. Gleichzeitig steht der Mutterkonzern unter Druck und muss spätestens ab diesem Jahr IFRS 16-konform reporten. Möglicherweise wurde er sogar schon in der ersten Wirtschaftsprüfung um Nachbesserungen gebeten. Deshalb verlangt er jetzt ein schnelles Reporting der Leasingverträge nach IFRS 16 Leases von der deutschen Tochterfirma.

IFRS 16 Leases Buchungssätze der Leaisngverbindlichkeiten zur IFRS Leasing Bilanzierung
IFRS 16 Leases Buchungssätze

Darüber hinaus kann das flexible Excel problematisch werden. Nämlich wenn es sich nicht um 50, sondern um mehrere 100 IFRS 16 relevante Leasingverträge mit höchst unterschiedlichen Vertragsparametern handelt. Dann kann das ganze Unterfangen nicht nur unübersichtlich, sondern auch fehleranfällig werden. Das fällt spätestens dann auf, wenn nicht nur das Reporting mit aggregierten Buchungssätzen, sondern die gesamte, sorgsam erstellte Excel-Mappe zur Auflistung und Berechnung der IFRS 16 Leasingverbindlichkeiten mit dem Controlling der Muttergesellschaft geteilt oder dieser zur Verfügung gestellt wird – und diese eine andere Excel-Version benutzt. Dann beginnt die Suche nach verloren gegangenen Formatierungen und Rechenfehlern. Also, warum das Rad neu erfinden, wenn es schon die ersten bewährten IFRS 16 Leases Tools am Markt gibt?

Die Qual der Wahl bei IFRS 16 Software – Variante 1: Die starren ERP-Erweiterungen für die korrekte IFRS Leasing Bilanzierung des Mutterkonzerns

Um die IFRS Leasing Bilanzierung deutscher Unternehmen zu unterstützen sind auch hierzulande IFRS 16 Software wie Pilze aus dem Boden geschossen. Unter den ERP-System-Herstellern sah sich SAP unter dem Druck seiner überwiegend nach IFRS bilanzierenden Kunden gezwungen, sein Vertragsmanagementmodul SAP RE-FX entsprechend den Anforderungen von IFRS 16 anzupassen. Hier fehlte zu anfangs noch die Integration in die Anlagenbuchhaltung, welches mittlerweile aber nachgeholt sein dürfte. Doch die Fokussierung von SAP RE-FX auf umfangreiche und komplizierte Immobilienverträge macht die Handhabung nicht unbedingt einfach und übersichtlich. Im Falle von mehreren hundert Leasingverträgen oder sogar weniger und unter dem Aspekt, dass vielleicht nur der Übersicht und Transparenz halber an die Muttergesellschaft berichtet wird, wirkt die Einführung des mächtigen SAP-Moduls überdimensioniert.

Variante 2 für IFRS 16 Lösungen: Mächtige, aber oft komplizierte Wirtschaftsprüfer-Standard-Lösungen zur IFRS Leasing Bilanzierung

Auch diverse Wirtschaftsprüfer-Gesellschaften wie KPMG, Deloitte und BDO hatten schnell IFRS 16 Leases Lösungen an den Markt gebracht, um die IFRS Leasing Bilanzierung entsprechend des neuen Standards in die richtigen Bahnen zu lenken. Hier profitiert der Kunde natürlich nicht nur von einem testierten Tool. Sondern auch das fachliche IFRS 16 Know-how kommt bei der Einführung und dem weiteren Betrieb zu Gute. Das erhoffte Ergebnis sind bestenfalls weniger Abstimmungsrunden im Wirtschaftsprüfungsprozess. Trotz bedienungsfreundlichen, modernen Oberflächen und einer breiten Abdeckung aller möglichen Leasingverhältnisse, überwiegt auch hier die Tendenz der Überdimensionierung bei gleichzeitiger Inflexibilität bei besonderen Anforderungen wie z.B.:

  • Ungleichmäßige Vertragszahlungen pro Monat
  • Flexible Zinssätze
  • Mehrere, flexible Abspaltungen von Zahlungen in Leasingverträgen
  • Berücksichtigung von Optionen, die erst nach und nach gezogen werden
  • Usw.

Nicht zuletzt müssen auch die finanziellen Aufwendungen für die IFRS 16 Software im Verhältnis zum Nutzen stehen – gerade, wenn es um ein eher unkritisches IFRS 16 Reporting einer deutschen Tochterfirma zur IFRS Leasing Bilanzierung des Mutterkonzerns geht.

Screenshot IFRS 16 Leasing Software SX DataFactory
Bilanzstrom der SX DataFactory IFRS 16 Lösung

Variante 3 der IFRS 16 Tools: Individuelle, Excel-basierten Lösung zur transparenten Unterstützung der IFRS Leasing Bilanzierung des Mutterkonzerns

Als Alternative wären dann noch maßgeschneiderte und flexibel anpassbare IFRS 16 Lösungen zu nennen. Einige, wie unsere SX DataFactory, basieren auch auf einer bedienungsfreundlichen Excel-Oberfläche. Im Unterschied zur reinen Excel-Mappe werden hier die Daten zentral in einer Datenbank gesammelt. Auch umfangreiche Berechnungen finden teilweise dort statt, um die optimale Performance der IFRS 16 Software zu erreichen. Nicht nur im Hinblick auf die Flexibilität und damit Zukunftssicherheit bei weiteren Nachbesserungen des IFRS 16 Leasingstandards sind diese Lösungen eine gute Alternative. Sondern auch preislich gesehen geht man hier ein geringeres Risiko ein, gerade wenn es eher um ein IFRS 16 Leases Reporting aus Transparenzgründen für die IFRS Leasing Bilanzierung des Mutterkonzerns geht.

Sie haben Interesse an unserer Lösung für IFRS 16 Leases? Kontaktieren Sie uns einfach und wir zeigen Sie Ihnen unverbindlich in einer Webdemo.

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