Saxess – controlling intelligence

Monthly Archives: November 2019

Zeiten aus dem Dienstplan Pflege integrioeren ist essentiell für das Controlling in der Pflege

Integration der Daten aus dem Dienstplan Pflege – Arbeitszeit der Mitarbeiter als wichtigste Ressource für das Controlling in der Pflege

Zeit ist Geld – das gilt auch für Pflege und die Leistungen die im Rahmen vom Dienstplan Pflege erbracht werden. Deshalb ist nicht nur die Integration von Daten aus der Leistungsabrechnung relevant, sondern auch von Daten aus sogenannten Personaleinsatzplanungs-Systemen (kurz PEP), die für ein effizientes Pflegecontrolling dazu in Relation gesetzt werden. Nur oft finden sich nicht alle benötigten Daten in einem System und wenn doch, dann ist das noch keine Garantie für eine ganzheitliche Auswertung für das Controlling in der Pflege.

Für das Controlling in der Pflege wird auch die Einbeziehung der Daten aus dem Dienstplan Pflege immer wichtiger. Denn spätestens bei den Entgeltverhandlungen und der Wirtschaftsplanung für das nächste Jahr müssen diese Daten ins Verhältnis zur Leistungsabrechnung gesetzt werden. Im Zusammenspiel mit der Finanzbuchhaltung ergibt sich dann, ob und wie das Pflegeunternehmen rentabel wirtschaften kann oder ob nachverhandelt werden muss. Doch gerade im Bereich Pflege und der Sozialwirtschaft werden dafür unterschiedliche Systeme oder zumindest Module eingesetzt. Diese sind untereinander nicht immer gut vernetzt und bieten oft auch keine modulübergreifenden Auswertungen an.

Sollte dies doch gegeben sein, dann bedeutet ein gesamtheitliches Reporting mit Einbezug der Finanzbuchhaltung für das Controlling in der Pflege oft trotzdem Zusatzaufwand. Denn die Buchhaltung wird meist nicht in den fachlichen Systemen der Sozialwirtschaft geführt, sondern in bewährten Finanzbuchhaltung- oder ERP-Systemen wie Diamant, DATEV, Sage oder SAP. Das Ergebnis sind oft manuelle Exporte und das Zusammenführen der Daten in Excel, was aber erheblichen Aufwand verursacht. Gerade wenn ein Reporting in kürzeren Abständen gewünscht und auch notwendig wird, scheitert es daran.

Integration der Dienstplan Pflege-Daten mit Standardschnittstellen zu Vivendi PEP, Medifox, Q-Time, Intrexx zeigt Auswirkungen von Fehlzeiten, Überstunden in der Finanzbuchhaltung und Wirtschaftsplanung des Controllings in der Pflege

Um gerade die Anforderungen eines quartalsweisen oder sogar monatlichen Reportings zu erfüllen, kann die automatisierte Integration der Daten aus dem Dienstplan Pflege mithilfe einer Standardschnittstelle eine Möglichkeit sein. Derzeit haben wir mit dem SX Integrator folgende Personaleinsatzplanungs-Systeme oder -Module (PEP-Systeme/Module) standardmäßig angebunden:

Durch den Lesezugriff auf die Datenbank ist meist der Export von umfassenderen Datenmengen gegeben, die bei den systeminternen Auswertungen an der Oberfläche oft gar nicht berücksichtigt werden. Dabei werden in der Regel folgende Daten aus den Systemen extrahiert:

  • Mitarbeiterstammdaten (Personalnummer, Name, Geburtsdatum, Einstellung, Austritt, Stundensatz, Qualifikation)
  • Dienstzeiten (Jahr, Monat, Aufgabenbezeichnung, Aufgabenkürzel, Dienstbezeichnung, Mitarbeiter, Konto, Betrag, Sollarbeitsstunden)
  • Krankzeiten (Krankenstunden mit LFZ/ohne LFZ)

Mehrarbeits-/Überstunden können dann berechnet werden, indem Sollarbeitsstunden mit den Ist-Dienstzeiten ins Verhältnis gesetzt werden. Eine Verbindung zur Leistungsabrechnung sowie zur Finanzbuchhaltung bzw. Personalkostenabrechnung ist dann auch über eine Datenintegration dieser Systeme möglich. Da alle Daten zentral in einem Data Warehouse nach einem bestimmten Datenmodell gespeichert werden, sind Modul- oder Systemübergreifende Auswertungen nach Einrichtung auf Knopfdruck möglich. Ein weiterer Vorteil der Zusammenführung dieser Daten ist auch, das Fehlbuchungen und Dateninkonsistenzen auf einmal sichtbar werden. Ebenso ist eine bewusste Manipulation der Daten, wie sie vielleicht durch das Zusenden von Excel-Listen möglich ist, ausgeschlossen.

Qualität der Datenerfassung entscheidend: Integration der Daten vom Dienstplan Pflege kann Zuordnung von Soll-Zeiten zu Bereichen oder Mehrfachvergabe von Qualifikationen lösen

Natürlich ist eine Integration der Dienstplan Pflege-Daten nur so gut, wie die Qualität der Daten, die sie exportiert. Über eine Schnittstelle können die zusammengeführten Daten neu gruppiert und in Zusammenhang gesetzt werden. Dies ist vielleicht an der starren Oberfläche des fachlichen Systems nicht immer möglich oder wird durch getrennte Datentöpfe auch innerhalb eines Systems verhindert. So ermöglicht es unser SX Integrator zum Beispiel, die in PEP-Systemen gepflegten Sollzeiten auch pro Bereich/Kostenstellen auszugeben. Das funktioniert selbst wenn der Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen/bzw. auf mehreren Kostenstellen geführt wird. Natürlich müssen dafür die Sollzeiten auch in dem PEP-System gepflegt sein. Ebenso müssen Prozesse definiert werden, wie Zeiten manuell so erfasst werden können, dass sie auch mit dem Arbeitszeit-Konto übereinstimmen.

Bei der Zuordnung von Qualifikationen pro Mitarbeiter ist zum Beispiel bei Vivendi PEP besondere Sorgsamkeit geboten. Werden dort an der Oberfläche z.B. mehrere Qualifikationen vergeben, sei es durch einen tatsächlichen Wechsel dieser innerhalb des Monats oder einer Berichtigung von falsch gepflegten Stammdaten, dann kann die Schnittstelle für die Integration der Daten vom Dienstplan Pflege nur eine durch Komma getrennte Liste der Qualifikationen erfassen. Eine saubere Auswertung ist auf diese Art leider nicht immer möglich, weil nicht klar differenziert werden kann, welche Qualifikation jetzt die richtige ist oder wann relevant war.

Möglich wäre hier durch die Technik nur, dass die Qualifikation gewählt wird, die am letzten Tag eines Monats oder eines bestimmten Abrechnungstages vergeben wurde. Denkbar und besser wäre der Weg, mehrere Qualifikationen in einer Liste im Prozess der Datenmodellierung in verschiedene Tabellen zu separieren und mit einem Zeitstempel zu verknüpfen, sodass sie dann wieder getrennt ausgewertet werden können. Doch dafür muss ein Zeitstempel bei der Mehrfachvergabe der Qualifikationen im PEP-System gesetzt werden. Hier sollte in der Konzeption des Vivendi-Systems darauf geachtet werden.

Studie: Unternehmen planen jährlich und nutzen überwiegend für die Budgetplanung Excel

Neue Studie: Unternehmen planen überwiegend jährlich und nutzen trotz Planungssoftware für die Budgetplanung Excel

Zerrissen zwischen Anspruch und Realität – so möchte man es bezeichnen, wie in 2019 Unternehmen planen und wie eine Studie des Internationalen Controller Vereins (ICV) in Kooperation mit der Thining Networks AG aufgedeckt hat. Denn trotz vieler funktionsreicher Planungstools am Markt wird regelmäßig immer noch überwiegend jährlich geplant und trotz dediziertem Planungstool immer noch für die dezentrale oder zentrale Budgetplanung Excel eingesetzt. Warum, versuchen wir aus den Umfrageergebnissen zu ergründen.

Eine neue Studie vom Internationalen Controller Verein in Kooperation mit der Thinking Networks AG zum Thema „Unternehmensplanung als Gemeinschaft lösen“ wirft ein genaueres Licht auf die Prozesse und Probleme, wie heute Unternehmen planen. Diese wurde im Zeitraum von Juli bis August 2019 mit 212 Teilnehmer/innen aus dem gesamt deutschsprachigen BI-Markt durchgeführt. Neben einem von der Mehrheit der Befragten geteilten Bewusstsein, dass die Bedeutung der Unternehmensplanung gestiegen ist, findet sich ein Festhalten an bewährten, jährlichen Planungszeiträumen sowie an Controllers Lieblings-Tool Excel – trotz vieler ausgeklügelter Planungstools am Markt. Wie ist das zu erklären? Wir haben dafür die Studien-Ergebnisse in 3 Thesen zusammengefasst und eigene Erfahrungen mit unseren Kunden einfließen lassen.

These 1: Unternehmen planen immer noch regelmäßig jährlich – Angst vor komplexer Excel Budgetplanung oder einfach ausreichend fürs Geschäftsmodell?

Obwohl 62% der Befragten angaben, dass die Bedeutung der Planung im Unternehmen gestiegen ist, erscheint es ungewöhnlich, dass bei 81% von ihnen regelmäßig immer noch jährlich geplant wird. Nur 28% der befragten Unternehmen planen quartalsweise und nur 15% sogar monatlich. Jedoch scheint es zwischendurch auch einmal den Bedarf zu geben, Ad-hoc zu planen oder die Planung zumindest nachzuschärfen, denn nur 47% gaben „jährlich“ als ihr kleinstes Intervall der Planung an. Trotzdem ist auch das noch eine hohe Zahl. Knapp über die Hälfte der Befragten plant damit zwar unterjährig, aber die wenigsten, nämlich nur 12%, monatlich. Wie kann das zusammen gehen?

Erhöhte Planungsanforderungen in Komplexität, Detailtiefe und mehr Zeitdruck

Zur Erklärung ziehen wir die Antworten zu den Planungsanforderungen heran. Die Befragten erkennen mehrheitlich an, dass die Komplexität der Planung merklich gestiegen ist (73%), mehr Planungsdetails verlangt werden (58%) und der Zeitdruck zugenommen hat (54%). Möglicherweise sind die beiden erstgenannten Eindrücke auch der Grund dafür, dass immer noch überwiegend regelmäßig jährlich geplant wird, da in kürzeren Intervallen diese Anforderungen sonst nicht zu erfüllen sind. Auch der letztgenannte Aspekt des Zeitdrucks lässt jetzt nicht gerade darauf schließen, dass eine jährliche Planung alles andere als Däumchen-Drehen für alle Beteiligten ist. Entweder sind da die Planungsprozesse noch zu ineffizient, z.B. durch fehlende automatisierte Integration von Ist-Daten aus unterschiedlichen Systemen oder eben die Konsolidierung von Budgetplanung Excel-Listen. Offensichtlich ist aber auch das Bestreben schneller und damit vielleicht in kürzeren Abständen – wenn auch nur Adhoc – zu planen ersichtlich, denn auch das könnte den gestiegenen Zeitdruck erklären. Doch zum regelmäßigen, effizienten Prozess ist es noch ein weiterer Weg.

Möglich wäre aber auch ganz einfach die folgende Interpretation: Jährliche Planungszyklen sind vielleicht ausreichend für das eigene Geschäftsmodell. Zugegeben sind die Steuerungsmöglichkeiten des Unternehmens bei einer jährlichen Planung etwas begrenzt, aber auch die wenigsten Unternehmen haben eine so wettbewerbsintensive oder von Veränderungen gezeichnete Marktposition, dass sie monatlich planen müssen. Ein guter Kompromiss könnte da die quartalsweise Unternehmensplanung sein, die ja auch schon von mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen regelmäßig durchgeführt wird.

These 2: Unternehmen planen höchst unterschiedlich aber mit wenig Personen überwiegend im Gegenstromverfahren – Einfachheit und Flexibilität als Grund, warum immer noch für die Budgetplanung Excel genutzt wird    

So gerne Standardlösungen für die Unternehmensplanung genutzt werden, um so häufiger muss doch festgestellt werden: Den einen Standard gibt es ganz selten, denn Unternehmen planen doch sehr individuell. Das beginnt schon bei der am Planungsprozess beteiligten Personen. Knapp weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen plant mit weniger als 10 Personen. Als nächstgrößere Gruppe werden 25-50 Personen (32%) angegeben. Bei dem Versuch der Studie, Rückschlüsse von der Anzahl der planenden Personen auf die Gesamtmitarbeiterzahl und damit Unternehmensgröße zu ziehen, fällt auf, dass im unteren Mittelstandsbereich ( 251-499 Mitarbeiter) überwiegend 5-10 planende Personen anzutreffen sind (37%), dicht gefolgt von entweder weniger als 5 planende Personen (27%) oder zwischen 25-50 Personen (27%). Im gehobenen Mittelstand (500-999 Mitarbeiter) ist zwar die Gruppe der 25-50 planenden Personen mit 41% stärker vertreten, aber auch dort plant knapp ein Viertel der befragten Unternehmen entweder mit 5-10 Personen (20%) oder sogar mit weniger als 5 Personen (20%). Eine klare Tendenz zu einem Standard wird hier nicht sichtbar.

Gegenstromverfahren üblich und Flexibilität von Excel sticht Planungstools aus

Erstaunlich erscheint dabei die mehrheitliche Aussage von 75% der befragten Unternehmen, dass sie im Gegenstromverfahren planen, wobei dies wohl vor allem zusätzlich zu Bottom-Up-Planungen (21%) und Top-Down-Planungen (23%) geschieht. Hier ist die geringere Anzahl von Planenden natürlich ein Vorteil, weil es das dezentrale Element des Gegenstromverfahrens durch Aussparung effizienter gestaltet. Genauso überraschend ist die Aussage, dass trotz dedizierter Planungssoftware überwiegend für die dezentrale Plandatenerhebung meist im Zuge der Budgetplanung Excel eingesetzt wird. Insgesamt 83% der befragten Unternehmen gaben das an.  Geschätzt wird daran vor allem der geringe Schulungsbedarf (30%) und dass die Software zu den bereits vorhandenen Boardmitteln des Unternehmens gehört (16%). Nur 11% der Befragten gab auch an, dass Excel alle notwendigen Funktionen für die Planungsaufgabe mitbringt. Ein noch klarerer, nicht abgefragter Grund für die Beliebtheit von Excel in der Unternehmensplanung könnte aber auch seine Flexibilität sein. Es ist so vielseitig und kann deshalb die unterschiedlichsten Lücken füllen, die von dedizierter aber oft auch starrer Planungssoftware nicht abgedeckt wird.

Manueller Aufwand keine Investition: Verhältnis von Investition und Leistung der dezentralen Planung als gut eingeschätzt

Zu guter Letzt wird das Verhältnis der Investition gegenüber der Leistung einer dezentralen Planung mit insgesamt 68% überwiegend als befriedigend (37%) und gut (29%) bezeichnet – vermutlich aufgrund der großen Planungsabstände, der geringen Zahl der Planungsverantwortlichen und dabei der kostengünstige Einsatz von Excel. Mit einer geringen Investition wurden auf diese Weise positive Ergebnisse wie z.b. eine höhere Genauigkeit oder Realitätsnähe der Planung erreicht. Dabei hat dieses Ergebnis bei 63% der befragten Unternehmen auch schon mehr als 1 Monat Aufwand erzeugt. 25% hingegen schaffen es in mehreren Wochen. Hier wäre eine genauere Nachfrage, um wieviel Monate es sich im Schnitt handelt, interessant gewesen. Offensichtlich schmälert der Aufwand nicht das Ergebnis und wir nicht oder nur beschränkt als Investition gesehen.     

These 3: Egal, wie Unternehmen planen, die Datenzusammenführung, d.h. die Datenintegration und eine einheitliche Datenbasis sind bei der Budgetplanung mit Excel die größten Herausforderungen

Trotz überwiegender Zufriedenheit mit dem dezentralen Planungsprozess, gilt es für knapp mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (51%) als Herausforderung, die erhobenen Daten zusammen zu führen. Dieser Prozess wäre softwareseitig nur unzureichend unterstützt. Das kann sich auf den zusätzlichen, manuellen Aufwand bei der Konsolidierung zahlreicher Excellisten beziehen, muss es aber nicht zwingend. Auch unterschiedliche Systeme und eine fehlende Datenintegration zwischen beiden kann ein Punkt sein – auch im Hinblick auf die Einbeziehung von Ist-Daten. Das Bewusstsein für die Notwenigkeit einer einheitlichen Datenbasis ist also durchaus gegeben. Als weitere Punkte werden die fehlende Prozessübersicht und Steuerungsfunktion (35%) und die mangelnde Transparenz in der finalen Planung im dezentralen Planungsprozess angesehen (35%). Wobei bei dem erstgenannten Punkt die technische Unterstützung des dezentralen Planungsprozesses, also auch die Planungssoftware, offensichtlich auch mehr Prozesssteuerungskomponenten vertragen könnte. Die Verschmelzung oder zumindest die Integration eines dezentralen Planungs-Tools mit einem Prozessmanagement-Tool scheint hier wünschenswert.

Eine mangelnde Transparenz in der finalen Planung kann auch nur darauf zurückgeführt werden, dass die Teilpläne der dezentralen Planung nicht genügend in die Hauptplanung integriert sind. Das mag einerseits der Fall sein, wenn für die dezentrale Budgetplanung Excel genutzt wird und andererseits aber auch die Planungssoftware für die Hauptplanung nicht detailliert genug ausgerichtet ist. Zwangsläufig muss dieser Mangel in einem Ausweichen auf Excel oder einem anderen Detailplanungstool, wie z.B. unsere SX DataFactory gelöst werden, wenn man dezentral planen und dann diese kleinteiligen Ergebnisse gesammelt und zentral analysieren will. Weiterhin spannend aber nicht wirklich überraschend ist auch der Fakt, dass 18% der befragten Unternehmen die Bindung von viel Zeit und Ressourcen eines Software-Roll-outs scheuen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine ideale Kombination von Datenintegration und/oder das Excel-nahe einsammeln aber zentrale Speichern von dezentralen Plandaten sowie eine flexible, detaillierte Planungslösung den regulären jährlichen Planungsprozess der befragten Unternehmen beschleunigen könnten, sodass auch diese pro Quartal oder sogar monatlich planen könnten.

Wenn Sie daran Interesse haben, dann stellen wir Ihnen gern einmal unsere Datenintegrationslösung SX Integrator und unsere Detailplanungslösung SX DataFactory in einer Webdemo vor. Kontaktieren Sie uns einfach!      

Der Spezialist für Lösungen zur Budgetplanung, Saxess Software,m übergibt dem ASB Regionalverband Leipzig eine Spende für den Wünschewagen

Projekt Budgetplanung & Engagement: Saxess Software unterstützt den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverbands Leipzig mit einer Spende

Saxess Software, der Spezialist für Lösungen zur Datenintegration und Budgetplanung aus Leipzig, hat das Projekt „Der Wünschewagen – Letzte Wünsche wagen“ des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverbands Leipzig mit einer Spende von 1.500,00 EUR unterstützt.

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Financial Due Dilligence bei Unternehmenstransaktionen effizienter gestalten

Effiziente Financial Due Dilligence in Unternehmenstransaktionen – Mit Standardschnittstellen und ein Adhoc Data Warehouse für Wirtschaftsprüfer und Unternehmer

Bei der Financial Due Dilligence in Unternehmenstransaktionen sollte die Analyse von Finanzdaten und die entsprechende Bewertung des Unternehmenswerts die Hauptrolle spielen. Tatsächlich wenden Wirtschaftsprüfer und Unternehmer noch sehr viel Zeit für die Datenkonsolidierung und Datenaufbereitung auf. Denn oft werden Daten aus unterschiedlichen Systemen, aus weit zurückreichenden Zeiträumen aber auch aktualisiert im Verkaufszeitraum benötigt. Wenn für die Datenhaltung und Auswertung die beliebte Excel-Liste zum Einsatz kommt, führt dies bei der Analyse von Massendaten zu langen Wartezeiten und eventuell sogar Fehlern.

Für Wirtschaftsprüfer ist die Financial Due Dilligence in Unternehmenstransaktionen Brot- und Butter-Geschäft. Für Unternehmer, die mit Verkaufsabsichten von bestimmten Unternehmensteilen oder gar aufgrund von fehlender Nachfolge oder kalkulierter Exit-Strategie des gesamten Unternehmens schwanger gehen, sollte sie ebenfalls relevant sein. Denn um einen angemessenen Preis für sein Lebenswerk zu erhalten, muss man wissen, was es Wert ist. Doch im Prozess, die benötigten Daten für die Analyse und Ermittlung des Unternehmenswertes zusammen zu tragen, geht auf beiden Seiten oft wertvolle Zeit ins Land und es werden viele Excel-Listen gewälzt. Schuld an diesem Zeitverlust sind – besonders bei Unternehmenskonstrukten mit vielen unabhängigen Gesellschaften – unterschiedliche Finanzbuchhaltungs-, ERP-, Personalabrechungs-, und Warenwirtschaftssysteme, deren Daten für eine Financial Due Dilligence essentiell sind. Diese werden dann vom Unternehmer selbst oder als Kunde der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft per manuellem Export meist in Excel bereitgestellt und vom Wirtschaftsprüfer dort konsolidiert und dort auch analysiert.   

Effiziente Datenanalyse bei Carve out-Transaktionen für Wirtschaftsprüfer: Standardschnittstellen erleichtern die Datenaufbereitung für die Financial Due Dilligence in Unternehmenstransaktionen

Dem vom Wirtschaftsprüfer und Unternehmer geschätztem Bedienkomfort und Vertrautheit von Excel stehen Dateninkonsistenten, aber auch ein erhöhter Aufwand bei der Einbeziehung von aktualisierten Zahlen sowie die nachträgliche Erweiterung der Analysezeiträume entgegen. Darüber hinaus ist Excel zwar ein gutes Datenverarbeitungs-System aber ganz sicher kein gutes Datenhaltungssystem. Gerade bei der Auswertung von Massendaten entstehen lange Latenzzeiten und sogar eine höhere Fehleranfälligkeit. Besonders bei Carve-Out-Transaktionen müssen die historischen Gesamt-Daten angepasst und auf das oder die ab- oder aufzuspaltende(n) Transaktionsobjekt(e) aufgerechnet werden. Ebenso besteht oft ein zusätzlicher Informationsbedarf z.B. zur Aufteilung von direkten und indirekten Kosten, Personalzahlen oder Betriebsausgaben.

BWA Auswertungen im Dashbaord des SX Integrator Webclients
BWA auf Knopfdruck – auch bei unterschiedlichen Finanzbuchhaltungssystemen

Eine datenbankgestützte Verarbeitung von Massendaten im Zuge einer Financial Due Dilligence in Unternehmenstransaktionen würde die Auswertungen beschleunigen und die Datenhaltung sicher machen. Doch erst Standardschnittstellen lösen auch das Problem des zeitaufwendigen und fehleranfälligen, manuellen Datenexports. Wo für den kurzen Transaktionszeitraum die Entwicklung einer Individualschnittstelle zu teuer und zu lange dauern würde, punkten Standardschnittstellen mit einer schnellen Implementierungszeit und einem standardisierten Datenmodell, nach welchem die Daten in unterschiedlichster Struktur einfach modelliert und dann auch auf Knopfdruck ausgewertet werden können. Bei unserem SX Integrator sind das bereits über 100 Standardschnittstellen zu Systemen der Finanzbuchhaltung, aber auch der Personalabrechnung, Zeiterfassung und Leistungsabrechnung. Ihre Vorteile spielen die Standardschnittstellen vor allem beim regelmäßigen Einbezug von aktualisierten Daten der Analyse im Transaktionszeitraum sowie bei Mappings von Carve-Out-Finanzinformationen aus.

Adhoc Data Warehouse mit anpassbaren Mappings macht Analyse von Carve-Out-Transaktionen auf Knopfdruck möglich

Die Daten durch Standardschnittstellen automatisiert und damit ohne Aufwand zu exportieren ist nur eine Seite der Lösung, die Financial Due Dilligence in Unternehmenstransaktionen für Wirtschaftsprüfer effizienter zu gestalten. Denn die zentrale Speicherung aller benötigten Finanzdaten in einem Data Warehouse mit einem standardisierten Datenmodell, das auch eine einfache SQL-Datenbank sein kann, macht Auswertungen auf Knopfdruck erst möglich. Sind die Daten erst einmal an einem Ort gesammelt und strukturiert, können auch einfach Mappings aufgesetzt werden, die die benötigten Zusatzinformationen für Carve-Out-Transaktionen durch Zuordnungen oder Berechnungen zur Verfügung stellen. Das kann beispielsweise folgende Dinge umfassen:

  • Erstellung von Gruppierungen und Zuordnung von bestehenden Kostenstellen
  • Separate Zuordnung von jeder einzelnen Kostenstelle zum Transaktionsobjekt bzw. zum verbleibenden Unternehmen
  • Aggregation zum zu veräußernden Unternehmen

Mit einem intelligenten Mapping ist auch auf der Auswertungsseite – egal mit welchem Tool – mehr Flexibilität möglich. Ob nun mit dem bewährten Excel, einem Controlling-Tool oder sogar mit einem Business Intelligence-System – der Vorteil besteht in der umfänglichen und einheitlichen Datensammlung. So können eine höhere Analysetiefe bis hin zur Einzelbuchungsebene sowie flexiblere Auswertungen erreicht werden – und dies Adhoc auf Knopfdruck. Obwohl die Datenaktualisierung über die Standardschnittstellen klassischerweise automatisiert über Nacht mithilfe eines Batch-Jobs stattfindet, ist auch die untertägige Datenaktualisierung wie z.B. über ein komfortables Webfrontend möglich. Da Finanzdaten anders als z.B. Vertriebsdaten eine relativ unveränderliche Struktur haben, bringt hier ein Adhoc Data Warehouse mehr Vorteile als ein Real-Time-Data Warehouse, welches für den Fall überdimensioniert ist. Ebenso macht das Adhoc Data Warehouse jederzeit eine Überleitung zu den Ausgangsdaten möglich, die in der Diskussion mit dem Management sowohl vom Erwerber als auch vom Verkäufer über die Datenanpassungen im Rahmen des Carve-Outs hilfreich sind. Das schafft Transparenz und Vertrauen in die Unternehmensbewertung. Zu guter Letzt können die Datenmappings und Auswertungsstrukturen auch für weitere Unternehmenstransaktionen weiterverwendet werden.

Finanzplanung mit Standardauswertungen auf Knopfdruck im Browser mit SX DataFactory
Detaillierte GuV- oder Kontenplanung – auch in der Financial Due Dilligence unvrzichtbar

Effiziente Sell-Side Financial Due Dilligence in Unternehmenstransaktionen auch für Unternehmer: Zeit beim Wirtschaftsprüfer sparen und die Entwicklung von Unternehmensteilen frühestmöglich planen

Für Unternehmer ist es natürlich wichtig vielleicht schon vorm Besuch des Wirtschaftsprüfers die eigenen Unternehmenskennzahlen zu kennen und selbst schon diverse Szenarien eines Unternehmensverkaufs durchgespielt zu haben. Je weniger Zeit er mit der Datenaufbereitung verbringt, umso schneller kommen Sie zu einer validen Unternehmensbewertung und umso weniger kosten Ihnen seine Dienste im Rahmen der Financial Due Dilligence. Neben einer standardisierten Datenbasis in einem Adhoc Data Warehouse, das automatisiert durch Standardschnittstellen gespeist wird, spielt auch die effiziente und vielleicht detailliertere Unternehmensplanung eine Rolle.

Wenn dafür nämlich nicht die separate Excelliste verwendet wird, sondern auch die Plandaten digital erfasst und ins Adhoc Data Warehouse eingespeist werden, sind schon zu einem frühen Zeitraum Soll-Ist-Vergleiche auf Knopfdruck möglich und damit eine gezielte Steuerung des Wachstums der einzelnen Unternehmensteile. Auch eine rollierende Planung mit Forecast hilft bei einer besseren Unternehmenslenkung, die Zeit mit dem Wirtschaftspüfer im Falle einer Financial Due Dilligence sparen kann. Mit unserer Unternehmensplanungslösung SX DataFactory ist eine Excel-nahe aber eben datenbankgestützte und detaillierte Wirtschaftsplanung möglich, die sich aufgrund ihrer Objektorientierung flexibel an die sich ändernden Bedürfnisse auch im Falle einer geplanten Unternehmenstranskation anpassen kann.

Haben wir Ihr Interesse an einer digitalen Financial Due Dilligence geweckt? Dann zeigen wir Ihnen unsere Lösungen gern in einer Webdemo – Kontaktieren Sie uns einfach!   

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